Geschichte des KDFB

Hier können Sie zur Geschichte des Frauenbundes nachlesen.


Über 40 Jahre KDFB Hienheim

Vor über 40 Jahren, am 23. September 1974, fand die Gründungsversammlung des KDFB Hienheim statt. Angeregt wurde die Sache damals von Frau Maria Wallner, die unermüdlich von Haus zu Haus ging und die Frauen ansprach. Da damals auf Dorfebene für Frauen noch nicht viel geboten war, erklärten sich viele bereit, einem Frauenverein beizutreten. Unterstützt wurde Frau Wallner damals auch von Herrn Pfarrer Gandyk. Der Verein war damals unterteilt in Frauenbund und Frauengruppe. In den Frauenbund ließen sich 55 Frauen aufnehmen. Diese waren eingetragene Mitglieder beim KDFB. 17 Frauen traten der Frauengruppe bei, sie waren ebenfalls an den Veranstaltungen teilnahmeberechtigt. Frau Wallner wurde zur ersten Vereinsvorsitzenden gewählt. Mit Begeisterung stellte die Vorstandschaft das Jahresprogramm zusammen. So wurden Vorträge, Diaabende und Bastelabende organisiert. Es gab eine Advents- und Muttertagsfeier und den ersten Frauenfasching. Außerdem fanden Einkehrtage und Familienfahrten statt. Die Frauen waren mit Begeisterung dabei.

 

Ein besonderer Höhepunkt war der 17. Juni 1975. Die Frauenbundfahne, die von einer unbekannten Person gestiftet wurde, wurde von Herrn Pfarrer Gandyk geweiht. Die Fahne wurde zum Teil von Frau Wallner selbst ausgemalt und mit Hilfe anderer Frauen fertig- gestellt. Sie wird auch heute noch bei allen großen Festen und Beerdigungen mitgetragen. Restauriert wurde sie 1999 zum 25-jährigen Bestehen des KDFB.

 

Im Jahr 1976 kam Frau Wallner die Idee für das ganze Dorf einen "Bunten Abend" abzuhalten. Viele begeisterte Theaterspieler, Frauen, Männer und Landjugendmitglieder sorgten am 8. Februar 1976 für Stimmung im Neckersaal. Insgesamt fand dieser "Bunte Abend" zehnmal statt. Der Reingewinn wurde der Pfarrei für den geplanten Pfarrheimbau zur Verfügung gestellt. Treibende Kraft war damals wieder Frau Wallner und ihre Familie und so konnte am 9. Oktober 1977 die Einweihung des Pfarrheims stattfinden. Möglich gemacht wurde der Bau damals nur mit Hilfe der Dorfgemeinschaft und vielen Spenden. Kamen die Frauen bei ihren Veranstaltungen bisher in der Gastwirtschaft Necker oder Pfaller zusammen, so hatten sie jetzt einen festen Platz für ihre Treffen.

 

In guter Erinnerung dürften auch die alljährlichen Ausflüge sein. Viele Ziele in allen Himmelsrichtungen wurden angesteuert und man verbrachte unvergessliche Stunden.

Auch Besichtigungsfahrten, so z. B. zu WMF Geislingen, Bavaria Filmstudios und vieles mehr stand auf dem Programm. Auch im sportlichen Bereich wurde man sehr aktiv.

Eine Gymnastikgruppe wurde gegründet. Man begann zu Walken, es wurde Radgefahren und zum Schwimmen fuhr man ins Neustädter Hallenbad.

Ebenso wurden Wanderungen nach Arresting, Laimerstadt oder Haderfleck gemacht.

Auch Kurse wie Wirbelsäulengymnastik oder autogenes Training wurden ins Programm aufgenommen.

 

Auf kulturellem Gebiet organisierte man Theaterfahrten nach Ingolstadt oder Regensburg, ins Bauerntheater nach Bad Gögging oder zu "Holiday on Ice" nach München.

 

1981 kam den Frauen die Idee, eine Adventsfeier zu gestalten. Auch beim Pfarrfest und beim Fastensuppenessen helfen die Frauen dem Pfarrgemeinderat jedes Jahr tatkräftig beim Kochen, der Gestaltung bzw. Bewirtung mit.

 

Das wohl größte Ereignis des KDFB war sicherlich die Bezirkswallfahrt der Frauen am

29. Juli 1989. Ca. 1.600 Frauen kamen am Parkplatz zusammen und man zog gemeinsam durchs Dorf ins Festzelt um Gottesdienst zu feiern.

 

1991 begannen einige Frauen Tischdecken für das Pfarrheim anzufertigen. 1992 wurden dann noch Tischbänder gestickt. Bei festlichen Anlässen kann man diese Werke immer noch bewundern. Bereits 1982 haben zahlreiche Hände Wolldecken gestrickt, die nach Zimbabwe geschickt wurden.

 

1993 wurde mit Hilfe des Frauenbundes die "Eltern-Kind-Gruppe" ins Leben gerufen. Sie wird auch heute noch von vielen Kindern besucht.

 

2014 wurde das 40-jährige Jubiläum ganz groß gefeiert. Nach dem festlichen Gottesdienst mit Herrn Pfarrer Stefan Sangl gingen die Frauen mit den Fahnen durchs Dorf zur Hadrianhalle. Dort wurde nach der Begrüßung gemeinsam gegessen und gefeiert. Bei den Ehrungen erhielten viele Mitglieder durch die stellv. Diözesanvorsitzende Luise Fischer die silbernen bzw. goldenen Nadel und eine weiße Rose. Später am Abend trat die Gruppe "Zwoaraloa" auf und das Publikum samt Herrn Pfarrer Sangl war begeistert und feierte bis in die späte Nacht.

 

Auch spendet der KDFB immer wieder größere Summen. Kollekten der Gottesdienste oder die Einnahmen der Palmbüschelaktionen werden sinnvoll eingesetzt, wie etwa für die 3. Welt, für Belange in der näheren Umgebung (z. B. KUNO in Regensburg, Hospitzverein), für örtliche Vereine (Mutter-Kind-Gruppe, Sportverein) oder für die Aktionen "Frauen helfen Frauen in Not". Einigen Mitgliedern unseres Vereins wurden beim Hochwasser 1999 mit einer Spende geholfen.

 

Diese ganzen Aktionen waren aber nur möglich, weil unser Frauenbund von verschiedenen Vorständen und vielen Helfern immer zusammengehalten wurde. 

 

So war Frau Wallner von 1974 bis zu ihrem Umzug ins Allgäu 1978 1. Vorstand.

Ihr folgte von 1978 bis 1980 Frau Marlies Thoma;

von 1980 bis 1988 Frau Maria Schmidt,

von 1988 bis 1996 Frau Kathi Kiermeier,

von 1996 bis 1998 wurde ein Team gebildet: Kathi Kiermeier, Gisela Kernl und Christine Forster

von 1998 bis 2002 war Frau Sabine Schalk 1. Vorstand.

von 2002 bis 2004 Team Kathi Kiermeier, Renate Treffer und Christine Forster

von 2004 bis 2009 Team Sibylle Sendtner, Martha Schmitzer und Pfaller Chirsta

von 2009 bis 2013 Team Kathi Kiermeier, Angelika Waldhier und Silvia Schaudel

von 2013 bis 2017 Team Angelika Waldhier, Elisabeth Ullinger und Maria Eichinger

von 2017 bis dato Team Elisabeth Ullinger, Andrea Maier und Silvia Schaudel

 

Wie man sieht, wurde von unserem Frauenbund in den letzten 40 Jahren viel geleistet. Viele Feste wie Muttertags- oder Adventfeier, Angebote für Sticknachmittage, Kochkurse, Vorträge, die Gymnastikgruppe oder Ausflüge  gehören auch heute noch zum Frauenbundprogramm.

Besonders die Fahrten zu verschiedenen Christkindlmärkten sind sehr beliebt. Es wurden z.B. schon die Märkte in Ulm, Augsburg, Stuttgart, Altötting, Landshut, München, Rothenburg ob der Tauber und

die Waldweihnacht in Halsbach besucht.

 

Der Frauenbund bietet ein Programm für Frauen jeden Alters, in unterschiedlichen Lebenssituationen und mit verschieden Interessen.

Jedes Jahr wird ein abwechslungsreiche Jahresprogramm zusammengestellt, das jedes Mitglied erhält.

Seit 2017 ist der KDFB auch im Internet vertreten: Teammitglied Elisabeth Ullinger erstellte die Homepage und eine Facebook-Seite.

 

Mittlerweile zählt unser Verein ca. 150 Mitglieder.

Unser Wunsch ist es, dass sich auch junge Frauen angesprochen fühlen, dass sie unseren Verein mit ihrem Kommen unterstützen und ihre Ideen einbringen. Nur so können wir auch das nächste Jubiläum zusammen feiern.